
METAMORPHOSIS
Das METAMORPHOSIS-Projekt zur digitalen Transformation der türkischen Bekleidungsindustrie ist abgeschlossen. Die Initiative, durchgeführt vom türkischen Ministerium für Industrie und Technologie und der Istanbul Apparel Exporters’ Association (İHKİB), wurde im Rahmen des EU-Programms IPA-2 finanziert. Ziel war es, die Branche auf nachhaltige und digitale Produktionsmethoden umzustellen. „Die Bekleidungsindustrie bleibt ein zentraler Wirtschaftsfaktor für die Türkei. Durch dieses Projekt haben wir eine Infrastruktur geschaffen, um unsere Position im globalen Handel zu stärken“, sagt Mustafa Paşahan von İHKİB. Die EU stellte 10,4 Millionen Euro für das Projekt bereit. Es umfasste eine Bestandsaufnahme der Branche, die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie und Schulungen für 125 KMU-Vertreter. Zudem wurden 100 Unternehmen in digitaler Transformation und sozialer Verantwortung beraten.
Ein zentrales Ergebnis war die Einrichtung des Digital Transformation Center (DDM), das Unternehmen bei der Bewertung ihrer digitalen Reife und Investitionsplanung unterstützt. Laut Paşahan wird sich die Branche künftig durch wertschöpfende Produktion statt durch preisgetriebene Wettbewerbsstrategien behaupten müssen. Insgesamt hat die EU seit 2007 über die IPA-Programme 780 Millionen Euro in die türkische Industrie investiert. „Unsere Zusammenarbeit mit der Türkei zeigt Fortschritte bei Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung“, betont Jurgis Vilcinskas von der EU-Delegation.